Neues Projekt der AWO Bremerhaven kümmert sich um Jugendliche, die erstmalig in Zusammenhang mit Drogen auffällig wurden

FreD heißt das neue Projekt der AWO Bremerhaven, das sich um Jugendliche kümmert, die erstmalig in Zusammenhang mit Drogen auffällig geworden sind. Angesiedelt ist das neue Projekt im Suchtberatungszentrum der Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven. FreD steht dabei für Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten. Denn Präventiv zu arbeiten ist immer gut. Das Erfolgsrezept von FreD: Es wird früh eingegriffen und nicht weggeschaut. Wenn Jugendliche und junge Erwachsene der Polizei, der Schule oder ihrem Arbeitgeber mit dem Gebrauch von Betäubungsmitteln auffallen, können sie nun mit einem FreD-Interventionskurs einer Strafe entgehen. Für die Polizei, Staatsanwaltschaften und Jugendgerichte stellt FreD deshalb ein wirksames Instrument dar, auf Jugendliche und Heranwachsende im Strafverfahren präventiv und pädagogisch einzuwirken. FreD kommt insbesondere dort zur Anwendung, wo eine folgenlose Einstellung aus rechtlichen oder erzieherischen Gründen nicht angezeigt ist. Grundsätzlich besteht das FreD-Programm aus zwei Elementen: dem Aufbau und der Pflege von örtlichen Kooperationsstrukturen mit Partnern, die mit Suchtmitteln auffällige Jugendliche zum FreD-Programm vermitteln und der Durchführung also einem Vorgespräch und einem folgenden Kurs für den Jugendlichen

Innerhalb dieses Projektes werden keine Abhängigen therapiert, sondern nur Jugendliche aufgenommen, die zwar mit Drogen auffällig wurden aber noch nicht abhängig sind. Denn für abhängige Jugendlichen hält das Suchtberatungszentrum ein anderes Angebot parat.

Die Jugendlichen können sich auch direkt unter der Telefonnummer (0471) 34021 an das Suchtberatungszentrum der AWO Bremerhaven wenden.